„Wir werden uns stark machen für das Gesundheitszentrum!“

Der DRK-Kreisvorsitzende Steven Renner (re.) und DRK-Schulleiter Thomas Freiberg (2. v. re.) stellten (v.li.) Peter Hieronimus, Karina Fissmann, Dr. Daniela Sommer, Elfi Schreiber, Martina Oehl und Knut John die Pläne rund um die PTA-Schule in Hessisch Lichtenau vor.

Parlamentarische Geschäftsführerin und gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Daniela Sommer unterstützt Pläne zur Umsetzung einer PTA-Schule in Hessisch Lichtenau

Hessisch Lichtenau. Die Parlamentarische Geschäftsführerin sowie gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion Dr. Daniela Sommer kam am vergangenen Freitag auf Initiative von Bürgermeisterkandidat Dirk Oetzel nach Hessisch Lichtenau, um sich ein Bild von dem geplanten Projekt „PTA-Schule“ zu machen. „Das DRK ist derzeit in Planung, ein neues Gesundheitszentrum hier vor Ort zu errichten. Wir sind nun im Gespräch mit möglichen Kooperationspartnern, um gegebenenfalls weitere Gesundheitsfachschulen mit in dem Gesundheitsschulzentrum unterzubringen“, sagte der DRK-Kreisvorsitzende und Geschäftsstellenleiter des Netzwerkes „Gesunder Werra-Meißner-Kreis“ Steven Renner, dem die Problematik zur Gewinnung von PTAs hinlänglich bekannt sei. „In ganz Nordhessen gibt es für diesen Ausbildungsberuf keine einzige Schule mehr“, ergänzte er. Das solle sich nun ändern. „Geplant ist daher ein neues Gesundheitsschulzentrum in Hessisch Lichtenau. Innerhalb dieses Zentrums soll unter anderem die Rettungsdienstschule des DRK etabliert werden“, erklärte DRK-Schulleiter Thomas Freiberg.

„Das wäre eine riesige Bereicherung für den ländlichen Raum. Hierfür müssen wir uns stark machen“, verdeutlichten die beiden Landtagsabgeordneten Karina Fissmann und Knut John, die genau wie Dr. Daniela Sommer das Vorhaben Gesundheitscampus untersützen werden. Rückendeckung bei den Plänen sei auch von Seiten der SPD-Kreistagsfraktion gegeben.

„Die Voraussetzungen für den Bau und Betrieb einer PTA-Schule sind geprüft und geplant. Eine Schwierigkeit stellt sich allerdings dar. Die Finanzierung der Ausbildung könnte aufgrund der hohen Investionskosten möglicherweise gefährdet sein. Gern möchten wir hier kluge Lösungen entwickeln. Hierbei bedarf es des Willens, ein solches Projekt richtungsweisend in Nordhessen zu realisieren“, sagte Renner. „Das geht natürlich aber nicht ohne Landesmittel“, so Sommer abschließend.